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Gemeinschaft erleben beim Südstädter Hofflohmarkt: Nachbarschaftshilfe trifft Nachhaltigkeit

Hofflohmarkt Südstadt
Der Hofflohmarkt ist ein niederschwelliges Mitmach-Projekt, das private Höfe und Gärten in lebendige Begegnungsorte verwandelt. Durch den Verkauf von Trödelware in der eigenen Hausgemeinschaft wird nicht nur ein Zeichen für nachhaltigen Konsum gesetzt, sondern vor allem die nachbarschaftliche Vernetzung gestärkt. Für andere Quartiersarbeitsstandorte ist dieses Format ein ideales Best-Practice-Beispiel, um mit minimalem Steuerungsaufwand eine hohe Identifikation der Bürger*innen mit ihrem Wohnumfeld zu erreichen und die Selbstorganisation im Viertel zu fördern.
Datum:
Veröffentlicht: 14.1.26
Von:
Ute Böttcher

Ausgangssituation

Das Projekt wird bereits zum vierten Mal vom Stadtteilbüro des Koordinierten Stadtteilnetzwerks (KSN) Südstadt in Kooperation mit dem Caritasverband organisiert. Es richtet sich an private Haus- und Hofgemeinschaften im Quartier, die ihre Flächen für einen Tag für die Nachbarschaft öffnen.

Zielsetzung

Ziel ist die Förderung des sozialen Miteinanders und der Austausch innerhalb der Nachbarschaft. Durch das gemeinsame Agieren als Hausgemeinschaft wird die Kommunikation unter den Mietern gestärkt. Zudem leistet das Projekt durch die Weitergabe gebrauchter Waren einen Beitrag zur lokalen Nachhaltigkeit.

Maßnahmen

Die Organisatorinnen koordinieren die Anmeldungen, erstellen einen Flohmarktlageplan und ein Plakat zur Bewerbung der Standorte. Die Teilnehmenden organisieren eigenverantwortlich den Verkauf auf ihren privaten Flächen. Begleitend wird Werbung in der Stadtzeitung, der Tagespresse und sozialen Netzwerken geschaltet. Der Flohmarkt findet am Samstag, den 13. September 2025, von 10 bis 16 Uhr statt.

Wirkung

Das Projekt aktiviert eine Vielzahl von Bürger*innen zur Eigeninitiative. Es macht die Vielfalt der Hinterhöfe im Quartier sichtbar und schafft Gelegenheiten für informelle Gespräche zwischen Verkäufern und Besuchern. Die hohe Beteiligung und die Erstellung eines Lageplans fördern die lokale Netzwerkarbeit und die Identifikation mit der Südstadt.

Ressourcen

Der investierte zeitliche Aufwand liegt primär in der Vorbereitung durch das Stadtteilbüro (Anmeldeverwaltung, Layout und Druck des Lageplans) sowie im Engagement der Bewohner vor Ort. Für die Teilnehmenden entstehen keine Kosten; die Veranstaltung basiert auf bürgerschaftlichem Engagement und Eigenverantwortung.

Standort

Fürth