Nachbarschaftsflohmarkt - rund um die "Essbare Stadt"

Ausgangssituation
Die Transition Gruppe in Bamberg setzt an öffentlichen Plätzen zusammen mit aktiven und engagierten Anwohner*innen die Idee der Essbaren Stadt um. Mehrere Anwohner*innen im Babenberger Viertel und die Joseph-Stiftung als Wohnungsunternehmen vor Ort waren schnell von der Idee zu begeistern und nach einem ersten Rundgang durch den verkehrsberuhigten Bereich wurden drei Standorte für die Hochbeete der Essbaren Stadt identifiziert. Zwei Wochen später entstanden mit vereinten Kräften aus der Transition Gruppe und Anwohner*innen drei Hochbeetanlagen, die gemeinsam bepflanzt wurden.
Zielsetzung
Grundgedanken dabei ist die Bewusstseinsförderung für nachhaltige Lebensmittel und die Förderung der Nachbarschaft durch das gemeinsame Tun, in dem Fall das Gärtnern. Jede*r darf ernten und sich einbringen. Um diese Idee bekannt zu machen und zu erklären, was die Essbare Stadt ist und wie das Ganze funktioniert, wurde der Nachbarschaftsflohmarkt ins Leben gerufen – rund um die Essbare Stadt.
Konkrete Maßnahmen
- Abstimmung mit Transition Bamberg
- Arbeitskreis mit Bürgerverein Babenberger-Viertel
- Abstimmung mit Immobilienmanagement des Wohnungsbauträgers
- Beantragung der Nutzung der Freifläche bei Stadt Bamberg
- Flyer Drucken und Verteilen
Wirkungen
Sowohl direkte Anwohner*innen als auch Menschen aus anderen Stadtteilen waren beim Flohmarkt vertreten. Einige nutzten sogar noch die spätsommerliche Atmosphäre zum spontanen Zusammensitzen am Abend.
Die Flohmarkt-Idee wurde zum Selbstläufer und wird, bürgerschaftlich initiiert jährlich wiederholt.
Aufwand
Mittel – viel Zeit für Koordination, Abstimmung und Vorbereitung. Behördliche Maßgaben müssen erfüllt und überprüft werden