Generationenverbindende Smartphone-Sprechstunde in Roßtal

Ausgangssituation/Hintergründe
Ältere Menschen stehen im Alltag oft vor Herausforderungen bei der Nutzung moderner Smartphones, sei es beim Versenden von Fotos, dem Schreiben von Nachrichten oder dem Verstehen neuer Funktionen. Gleichzeitig suchten das Jugendhaus und das Quartiersbüro nach einer Möglichkeit, Brücken zwischen den Generationen im Quartier zu bauen. Ergänzung aufgrund fehlender Angaben: Oft fehlt es im familiären Umfeld an Zeit oder Geduld, Senior*innen diese digitalen Kompetenzen verständlich und in Ruhe zu vermitteln.
Zielsetzung/Identifizierter Handlungsbedarf
Das Hauptziel des Projekts liegt darin, Generationen aktiv miteinander zu verbinden. Zudem wird ein Raum geschaffen, in dem Jugendliche durch die Weitergabe ihres Wissens Selbstwirksamkeit erfahren und gestärkt werden. Gleichzeitig wird der konkrete Bedarf von Senior*innen nach digitaler Teilhabe und individueller Unterstützung ohne Zeitdruck gedeckt.
Konkrete Maßnahmen
Unter dem Motto „DIGITAL DABEI - HILFE VON JUGENDLICHEN FÜR SENIOREN“ wurde im Jugendhaus Roßtal eine Smartphone-Sprechstunde initiiert. An zwei festgelegten Terminen im Frühjahr (17. April und 15. Mai) konnten Senior*innen ohne Voranmeldung vorbeikommen und ihre individuellen Fragen mitbringen. Jugendliche nahmen sich vor Ort gezielt Zeit, um die Anliegen im Eins-zu-eins-Kontakt verständlich zu erklären. Die Teilnahme basierte auf einer freiwilligen Spende.
Wirkung
Das Projekt fördert das gegenseitige Verständnis und den Respekt zwischen Jung und Alt im Quartier. Senior*innen gewinnen an Sicherheit im Umgang mit digitaler Kommunikation und nehmen aktiver am gesellschaftlichen Leben teil. Die Jugendlichen erleben eine Bestätigung ihrer eigenen Fähigkeiten und steigern ihre soziale Kompetenz.
Ressourcen
Der zeitliche Rahmen umfasste die Vorbereitungszeit durch das Quartiersbüro und das Jugendhaus sowie die Durchführung an den zwei Aktionstagen. Die Personalkosten für die Durchführung entfielen, da die Jugendlichen ehrenamtlich agierten und die Teilnahme gegen eine freiwillige Spende erfolgte. Als Raumkosten wurde die bestehende Infrastruktur des Jugendhauses genutzt.