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Offener Nähtreff

Nähtreff
Wie lässt sich mit einfachen Mitteln ein lebendiger, nachbarschaftlicher Begegnungsraum schaffen? Der „Offene Nähtreff“ zeigt, wie durch die Verknüpfung von kreativem Handwerk und gegenseitiger Hilfe ein niederschwelliges Aktivierungsangebot im Stadtteil entsteht. Ob Reparatur, Upcycling oder erste eigene Nähversuche – das Projekt fördert den Wissensaustausch und stärkt soziale Kontakte im Quartier.
Datum:
Veröffentlicht: 14.5.26
Von:
Ute Böttcher

Ausgangssituation/Hintergründe

In urbanen Quartieren fehlen oft konsumfreie Begegnungsorte. Der Nähtreff entstand als DIY-Initiative der Bürgerinnen Brigitte & Brigitte, unterstützt durch die Infrastruktur des Koordinierten Stadtteilnetzwerks Südstadt Fürth.

Zielsetzung/Identifizierter Handlungsbedarf

Ziel ist es, Einsamkeit entgegenzuwirken, nachbarschaftliche Hilfe zur Selbsthilfe zu aktivieren und einen intergenerationellen Austausch zu ermöglichen. Das Projekt bedient den Wunsch nach niederschwelligen Kreativangeboten und praktischer Alltagskompetenz (Reparieren/Upcycling).

Konkrete Maßnahmen

Einrichtung eines offenen, kostenfreien Nähtreffs an jedem letzten Mittwoch im Monat (17:30–19:30 Uhr) im KSN-Gruppenraum. Teilnehmende bringen eigene Maschinen und Projekte mit. Geboten wird Unterstützung bei der Maschineneinarbeitung sowie Anleitung für Anfänger*innen (z. B. Taschen, Kissen).

Wirkung

Das Projekt stärkt die soziale Kohäsion und bürgerschaftliche Netzwerke im Stadtteil. Teilnehmende erleben Selbstwirksamkeit durch Wissensweitergabe und Kompetenzgewinn, während das Upcycling von Textilien das nachhaltige Bewusstsein im Quartier fördert.

Ressourcen

Zeitaufwand: 2 Stunden monatliche Durchführung plus ca. 1–2 Stunden Koordination und Bewerbung durch das Stadtteilbüro. Kosten: Minimal, da Räume vorhanden sind, die Anleitung ehrenamtlich erfolgt und Teilnehmende eigenes Material mitbringen.

Standorte

Fürth